15 - motoco / openparc

Versuchsstation für Arbeit, Freizeit, Bildung u. Kultur unter postindustriellen Verhältnissen

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 © IBA Basel / Foto Daniel Spehr
Wie sieht die Zukunft der Arbeit im postindustriellen Zeitalter aus? Durch die Umnutzung einer Fabrik in ein offenes Ideenlabor für Künstler und Kreativschaffende experimentiert motoco mit neuen Arbeitsmodellen. 2013 startete das Projekt motoco in der alten Spinnerei des Quartiers DMC in Mulhouse auf einer Fläche von ca. 10’000 m2. Durch einen Bottom-up-Prozess formierte sich motoco als Verein und etablierte sich in den darauffolgenden Jahren zu einem trinationalen Kreativzentrum. Dank der konstruktiven Zusammenarbeit der Initiatoren aus dem Hyperwerk (Institut für postindustrielles Design der FHNW) und der Stadtverwaltung Mulhouse konnten sich innerhalb kürzester Zeit mehr als 60 Kreative in Ateliers und Freiflächen einmieten. Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen animiert motoco das ehemalige Industriegebiet und bringt es der Bevölkerung als attraktiven und alternativen Ort des Arbeitens und der Freizeit näher. So entstehen Zusammenschlüsse mit Schulen und Vereinen sowie Kooperationen mit Universitäten auf internationaler Ebene. Die IBA Basel vermittelt zwischen Stadt und Verein, hilft bei der Suche nach Geldgebern und vernetzt das Projekt mit gleichartigen Strukturen in der Region. Weitere Gebäude auf dem bis anhin brachliegenden Industrieareal sollen durch Bottom-up-Initiativen neu genutzt werden. So entstand 2015, als Ableger von motoco, das Fablab Openfab. Ein Labor zu Robotik sowie ein internationales Hochschulhotel sind aktuell in Planung.

Handlungsfeld

Zusammen Leben

Projektgruppe

>>>  Transformationsgebiete

Projektträger

  • verein motoco (F)

Websites

  http://motoco.openparc.org

Weitere Informationen 

>>>   Projektbeschrieb (2013)

 

>>>   Flyer

>>>   Artikel