11 - Grenzach Neue Mitte

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©_Visualisations Christian Salewski und Simon Kretz Architekten

 

Mit dem Projekt Grenzach Neue Mitte gestaltet Grenzach sein Ortszentrum. Eine ca. 2 Hektar grosse Freifläche in der Nähe des Bahnhofs ergänzt das bestehende Ortszentrum mit Geschäftsnutzungen, Wohnraum sowie attraktiven öffentlichen Flächen und Einrichtungen. Das geplante Zentrum verbindet den nördlich gelegenen historischen Ortskern über die Bundesstrasse zum Bahnhof mit dem Industrieareal und dem Rhein im
Süden. Ausgehend von neuen Wegverbindungen wird die Neue Mitte strukturiert und der Bahnhof in das Zentrum integriert. Damit kommt Grenzach seinem Ziel, sich zu einem lebendigen und durchmischt genutzten Ortsteil zu entwickeln, einen grossen Schritt näher und gibt sich damit einezukunftsweisende Perspektive.
Die IBA-Projektstudie «Siedlungspotenziale entlang der Hochrheinstrecke» von 2013 bildet einen wichtigen Bestandteil für diese Entwicklung. Die Gestaltung des neuen urbanen Zentrums ist für viele Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde ein wichtiges Thema. Das zeigte die grosse Resonanz auf ein umfassendes von der Gemeinde initiiertes Beteiligungsverfahren in den Jahren 2014 und 2015, das vom Land Baden-Württemberg prämiert wurde. Auf Grundlage dieser Vorarbeiten wurde 2016 ein städtebaulicher Wettbewerb zum Projekt durchgeführt. Die daraus entstandenen Ergebnisse bilden nun die Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Ortszentrums und werden im weiteren Projektverlauf durch die Gemeinde, die lokalen Akteure sowie die
IBA Basel vertieft und umgesetzt. Das Projekt ist Teil der Projektgruppe Aktive Bahnhöfe.

Handlungsfeld

Stadträume

Projektgruppe

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Projektträger

 

 

 

 

 

Projektgruppe "Transformationsgebiete"

Auf Initiative der IBA Basel haben sich fünf Projekte in der Projektgruppe „Transformationsgebiete“ zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie anhand erfolgreicher Transformationsprozesse aufzeigen, wie Transformationsgebiete zum Aktivposten und Impulsgeber der Region werden können und wie Trinationalität eine Vielfalt an Möglichkeiten bietet. Themen sind dabei unter anderem temporäre Nutzungen als Impulsgeber, gelungene Kombinationen aus Top-Down und bottom-up Strategien und die Sensibilisierung der Menschen in der Region für ihr kulturelles Erbe in Form einer Ausstellung. An den einzelnen Projektstandorten entstehen neue Quartiere, die den Bewohnern der trinationalen Agglomeration neue Möglichkeiten des Wirtschaftens und Zusammenlebens eröffnen.


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Projektgruppe "Cultural Gateway"

Diese Projektgruppe umfasst zwei Kunstprojekte: die Neugestaltung des Kontrollturmes am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg sowie künstlerische Eingriffe entlang der zollfreien Strasse, die Basel mit dem Flughafen verbindet.

Die IBA Basel hat die beiden Projekte zur Bearbeitung der gemeinsamen Aufgabe zusammengebracht und dabei auch die Stadt Saint-Louis (F) mit ins Boot geholt, auf deren Gebiet sich die Projekte befinden. Den Ideenwettbewerb (2013) zu diesen Projekten gewann die amerikanische Künstlerin Pae White mit ‚Kaleyedoscope’ für den Tower und ,Pole Dance‘ für die Strasse.

Die IBA Basel erarbeitet aktuell mit den Projektträgern ein Finanzierungskonzept für die Realisierung der Kunstwerke.

Projektgruppe "Aktive Bahnhöfe"

An 14 Bahnhöfen der S-Bahn der trinationalen Region Basel realisieren die IBA Projekte modellhafte Stadtquartiere und vorbildliche Umsteigepunkte. So entstehen lebenswerte, attraktive und verdichtete Stadt- quartiere entlang der Achsen der regionalen S-Bahnen. An den neu belebten Bahnhöfen werden umweltverträgliche Mobilitätsformen ideal miteinander verknüpft. Durch die Projektgruppe Aktive Bahnhöfe entsteht ein Netzwerk, in dem die Gemeinden gemeinsam planen, realisieren und nach aussen hin auftreten. Die Projektgruppe gibt Impulse für die nachhaltige Raumentwicklung und Mobilität in der Agglomeration Basel. Gemeinsam arbeiten die Partner in der Projektgruppe zur Verbesserung der Orientierung, der Aufent- haltsqualität sowie der Anschlussmobilität. Erster Schritt der Projektgruppe ist die Umsetzung eines trinationalen Informationssystems, welches die Nutzung des S-Bahn-Netzes durch grenzüberschreitende Pläne, Tarif- und sonstige Informationen zum Bahnhofsumfeld vereinfacht. So gelingt es leicht, übergeord- nete Behörden anzusprechen, Ressourcen zu bündeln und Massnahmen effektiv zu realisieren. Die IBA Basel stimmt das Vorgehen der Projektgruppe mit den übergeordneten Behörden, Bahngesellschaften oder Carsha- ring-Organisationen ab. 

Beteiligte Bahnhöfe

– Am Zoll Lörrach/Riehen (3)
– Badischer Bahnhof Basel (5)
– Bahnhof Rheinfelden (Baden) (6)
– Bahnhof Sierentz, Domaine Haas (8)
– Grenzach Neue Mitte (11)
– Hauptbahnhof Lörrach (12)
– Bahnhof Mulhouse-Dornach,Quartier DMC (16)
– Bahnhof Saint-Louis, Tram 3 (20)
– Bahnhofsquartier Rheinweiler (31)
– Bahnhof Bad Säckingen
– Bahnhof Bartenheim
– Bahnhof Liestal
– Bahnhof Möhlin (Entwicklungsschwerpunkt Rheinfelden/Möhlin)
– Bahnhof Stein im Fricktal 

Projektgruppe Rheinliebe

Zu Beginn der IBA Basel im Jahre 2010 präsentierten sich zahlreiche Projektideen,die alle am Rhein angesiedelt waren. Um einekoordinierte und auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abgestimmte Realisierung zu gewährleisten, fasste die IBA Basel diese Projekte zu einer Gruppe zusammen und führte gemeinsam mit den Projektträgern eine Studie zur Entwicklung einer übergeordneten Vision durch. Die Studie ergab, dass die Rheinufer von Stein / Bad Säckingen bis Bad Bellingen / Kembs zugänglicher und durchgängiger wer den und die Uferlandschaft aufgewertet und gleichzeitig geschützt werden soll. So entstand die Projektgruppe Rheinliebe: eine Vision, den Rhein als gemeinsamen Flusspark zu entwickeln und dessen anliegende Gemeinden miteinander zu verbinden. Um alle Uferabschnitte einzubeziehen, hat die IBA Basel seit 2011 zahlreiche weitere Projektträgerschaften für die Projektgruppe Rheinliebe gewinnen können. Damit ermöglicht die IBA Basel eine nachhaltige und erschlossene Entwicklung dieses Landschaftsraumes. Derzeit arbeitet die Projektgruppe mit den übergeordneten Behörden einen Massnahmenplan aus, um die gemeinsame und zukünftige Rheinufergestaltung weiter zu
koordinieren und umzusetzen. Auf dieser Basis soll der Zugang für die Bevölkerung verbessert und eine gemischte und aufeinander abgestimmte Nutzung der Rheinufer ermöglicht werden, sodass sich eine gemeinsame Identität über die Grenzen hinweg entwickeln kann.Ferner arbeitet die IBA Basel daran, wiederkehrende Veranstaltungen zu organisieren, die die Menschen zusammenführen, beispielsweise durch einen Rheinliebe-Marathon.